Das Clubhaus öffnet wieder

Lecker Pils: Unter strengen Auflagen soll das bald wieder möglich sein.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zurück zu einer „neuen Normalität“ ist die Öffnung der Clubhausgastronomie am Samstag, 16. Mai. Die Entscheidung war nicht einfach und die Umsetzung aller Bestimmungen wird schwierig. Ob sich der Aufwand lohnt? Das wird jetzt auch auf die Mitglieder ankommen. Unsere Clubwirte Petra und Hape haben ihnen einen Brief geschrieben:

„Wir haben Abstände gemessen und Absperrbänder geklebt. Wir haben Spuckschutz-Abtrennungen aus Plexiglas angeschafft und Schutzmasken. Die Tischdekoration mussten wir vorerst wegräumen. Und wir haben lange überlegt, ob wir es überhaupt wagen sollen, die Clubhaus-Gastronomie zu öffnen.
Fakt ist: Wir dürfen. Natürlich unter Einhaltung aller Hygiene-Vorschriften, seien sie auch noch so kompliziert und aufwendig.  Fakt ist aber auch, dass wir starke Zweifel daran haben, das ohnehin schwierige Geschäft der Vereinsgastronomie irgendwie wirtschaftlich betreiben zu können. Kein Mannschaftstraining, keine Medenspiele, keine Turniere, keine privaten Veranstaltungen (ohne die kaum ein auskömmliches Einkommen zu erzielen ist) bedeuten für uns: keine Einnahmen.
Ihr kennt die Vorschriften für den eingeschränkten Spielbetrieb, die der Verein kommuniziert hat: Jeder soll nach dem Spielen so schnell wie möglich die Anlage verlassen. Für uns ähnelt das einem Todesurteil. Sollten wir da nicht einfach besser zu Hause bleiben?, haben wir uns gefragt.
Wir haben uns jedoch dazu entschieden, das erst einmal nicht zu tun. Im Klartext heißt das: Wir öffnen am Samstag, 16. Mai, die Clubhaus-Saison.  Wir werden ab sofort montags bis donnerstags ab 17 Uhr für Euch da sein. Freitags schon ab 15 Uhr, samstags und sonntags ab 14 Uhr. Mit Getränken, Gesprächen und einer kleinen Speisenkarte. Am Wochenende selbstverständlich auch mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen.
Und vielleicht könnt Ihr Euch ja dazu entschließen, unserer Gastronomie den einen oder anderen Besuch abzustatten. Vielleicht auf ein Tässchen Kaffee vor dem Tennisspielen hereinzuschauen. Beim Kommen und Gehen muss ein Mundschutz getragen werden. Das müssen wir beim Zubereiten der Speisen und beim Bedienen auch.
Was für die gesamte Gastronomie gilt, gilt drinnen und draußen auch bei uns: Mitglieder von maximal zwei Haushalten dürfen an einem (von uns desinfizierten) Tisch Platz nehmen. Es gibt keinen Thekenbetrieb. Es muss dokumentiert werden, wer wann wo gesessen hat. Wer reinkommt, muss die Hände desinfizieren. Ihr habt über all diese Vorschriften schon anderswo eine Menge gelesen.
Wir haben sie uns nicht ausgedacht, müssen aber ihre Einhaltung überwachen und Gäste auf mögliche Regelverletzungen aufmerksam machen. Ein Grund mehr, warum es für uns vielleicht gemütlicher wäre, einfach zu Hause zu bleiben.
Wir haben anders entschieden und hoffen auf Eure Unterstützung und Solidarität. Sollte sich das Geschäft gar nicht lohnen, werden wir den Versuch abbrechen und Euch darüber informieren.
Bitte denkt dran: Solange der Verein kein Verzehrgeld eingezogen hat, habt Ihr auch kein Guthaben.  Und sicher Verständnis dafür, dass wir in diesen Zeiten nicht „anschreiben“ können.
Wir würden uns freuen, wenn wir uns demnächst im Clubhaus wiedersehen würden. Vielleicht empfehlt Ihr uns auch in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis: In dieser Saison werden „externe“ Gäste sicher keinem Tennisspieler den Sitzplatz wegnehmen.“