Der Ernst-Wilczok-Pokal bleibt ewig jung

Sieger und Platzierte mit Oberbürgermeister Bernd Tischler (2.v.r.) im Kreis der der Turnierleitung. Rechts im Bild Veronika Zimmermann vom Hauptsponsor, der Sparkasse Bottrop. alle Fotos: Berkenbusch

Mit Freibier und Currywurst vom Sponsor, der Sparkasse Bottrop, endete am Samstag der Wilczok-Pokal 2019. Unter den Augen von Oberbürgermeister Bernd Tischler, dessen Vor-Vor-Vorgänger Ernst Wilczok einst den Pokal gestiftet hat, hatte zuvor Frank Zwickl jun. seinen Titel verteidigt und erneut den Wilczok-Pokal in der offenen Herrenklasse geholt.

In einem großartigen Match besiegte er knapp Hagen Koppenborg, der trotz großartiger Leistung nur Dritter wurde. Denn Zwickl und Koppenborg spielten eigentlich „nur“ ein Halbfinale, in dem der Finalteilnehmer ermittelt wurde, der eigentlich gegen Leonard Krichel das Endspiel hätte bestreiten sollen. Der hatte aber wegen Terminproblemen nicht zum Finale antreten können, wurde somit ohne Spiel Zweiter, und der kampflose Sieg ging an seinen Kontrahenten. Zwickl und Koppenborg boten großes Tennis, das einem Finale mehr als würdig war. Beide hatten im entscheidenden Master-Tiebreak Matchbälle, am Ende siegte Frank Zwickl vor heimischer Kulisse knapp und riss die Arme in die Höhe.

Die weiteren Ergebnisse:

Herren B: 1. Robert Trimborn (l.), 2. Tobias Häpp.

Herren 40: 1. Michael Altmann (l.), 2. Volker Schüppel.

Herren 50: 1. Mike Dierig (l.), 2. Markus Kissenbeck.

Herren 60: 1. Martin Evers, 2. Volker Schmidt.

Herren 65: 1. Werner Ridder (l.), 2. Johannes Middeweg.

Damen A: 1. Katharina Zietlow, 2. Paulina Loipfinger. Das Finale musste ausfallen, weil Paulina Loipfinger sich verletzt hat.

Damen B: 1. Nicole Scholz (2.v.l.), 2. Nina Jenczmionka

Damen 40: 1. Anka Ptak (r.), 2. Sandra Günther

Damen 50: 1. Svenja Hennigs, 2. Anne Falkenhain

Herren Doppel A: 1. Drees/Koppenborg (r.), 2. Lassak/Caesar

Herren Doppel 50: 1. Loipfinger/Rozek, 2. Dierig/Bombeck

Herren Doppel 60: 1. Stadtmann/Rüther (r.), 2. Mathiszik/Lange

Damen Doppel A: 1. Lazareck/Hamel, 2. Loipfinger/Lazar (ohne Spiel)

Damen Doppel 30: 1. Ptak/Doll, 2. Günther/Larisch

Damen Doppel 40: 1. Steede/Rebbelmund (r.), 2. Eulering/Zindler

Damen Doppel 50: 1. Falkenhain/Rurainsky (l.), 2. Hegmann/Vogel

Leider spielte zum Ende des Turniers das Wetter nicht immer mit, sodass einige Spiele in die Halle verlegt werden mussten. Deshalb konnten wir nicht alle Partien fotografisch begleiten.

Ein besonderer Dank aller Teilnehmer galt dem Orga-Team mit Sportwart Markus Kissenbeck sowie Wiebke Hamel, Alina Degen und Julia Lazareck. Sie haben viele Wünsche nach Spielterminen und Spielorten erfüllt, mit großer Geduld „Telefonkonferenzen“ mit vier Doppelpartnern abgehalten und sich von vielen verletzungsbedingten Absagen nicht aus dem Konzept bringen lassen.