2019 bekommen wir einen 6. Platz

 

Drei Plätze in Reihe (oben) sollen künftig die Plätze 4 und 5 ersetzen.

Drei Plätze in Reihe (oben) sollen künftig die Plätze 4 und 5 ersetzen.

Seit Jahrzehnten wird bei Blau-Weiß über einen 6. Platz diskutiert, jetzt kommt er in greifbare Nähe: Der Vorstand hat auf der Jahreshauptversammlung am Sonntag Pläne zur Erweiterung der Anlage vorgestellt und den klaren Auftrag erhalten, das Projekt zu realisieren.  Wenn alles läuft wie geplant, werden wir 2019 auf sechs Plätzen Tennis spielen können. Aus den Plätzen 4 und 5 werden die Plätze 4 bis 6.

Drehung um 90 Grad

Die Plätze 4 und 5 sollen um 90 Grad gedreht werden und der Grünstreifen zwischen den hinteren und vorderen Courts muss „geopfert“ werden, damit drei Spielfelder in Reihe platziert werden können. Wie die Vorstandsmitglieder Peter te Heesen und Hape Aust erläuterten, erfüllen diese Plätze alle Anforderungen an die Turnierordnung. Und für Kassenwart Ludger Jaskolla erfüllt die Planung alle Anforderungen an eine solide Kassenführung.

Für das Projekt sind 80.000 Euro veranschlagt. Der Verein will dafür ein Darlehen aufnehmen, das an die Stelle eines älteren Darlehens für den einstigen Clubhaus-Umbau tritt, das Mitte 2018 ausläuft. „Wir werden unsere monatliche Belastung durch das neue Darlehen also nicht erhöhen“, erklärte Jaskolla, „und wollen die Summe in etwa zehn Jahren abbezahlt haben.“ Eine Beitragserhöhung ist trotz dieser Investition nicht vorgesehen.

Interessante Geldanlage

Einige Mitglieder haben bereits Interesse an einem Modell gezeigt, bei dem sie dem Verein ein Privatdarlehen gewähren, das besser verzinst wird als ihr Geld auf dem Sparkonto, den Verein aber dennoch weniger Zinsen kostet als auf dem öffentlichen Finanzmarkt. Der Vorstand wird außerdem den Markt nach öffentlichen Zuschüssen ausloten und gegebenenfalls die entsprechenden Anträge auf Fördermittel stellen.

Die anwesenden Vereinsmitglieder nahmen die Idee der Platz-Erweiterung mit großer Zustimmung zur Kenntnis. Sie überzeugte das Finanzierungsmodell ebenso wie die Aussicht auf mehr freie Spielmöglichkeiten sowie weniger Gedränge bei den Medenspielen. Die Planung wurde gelobt als eine vernünftige Investition in die Zukunft des Vereins.

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.